Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt?

Die Menschen waren am Montagabend zum Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gekommen, um Glühwein zu trinken, Bratwurst zu essen, fröhlich zu sein. Doch plötzlich raste ein Lkw in die Buden des Marktes. Zwölf Menschen verloren dabei ihr Leben, 48 wurden verletzt. Erinnerungen an den Terror-Anschlag von Nizza werden wach.

Vermutlich war es ein Anschlag, der auf den Weihnachtsmarkt verübt wurde – so die Polizei. Der Lkw mit polnischem Kennzeichen sei demnach gegen 20 Uhr auf den Gehweg gefahren und habe dann den Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche durchquert. Stände wurden zerstört. Zwölf Menschen getötet, 48 teils schwer verletzt.

Der Fahrer des Lastwagens wurde nach kurzer Flucht gefasst, der Beifahrer kam ums Leben. Der Weihnachtsmarkt wurde umgehend geräumt. Wie die Welt berichtet, soll es sich bei dem Fahrer um einen pakistanischen Flüchtling handeln. Die Bildzeitung vermeldet unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur, dass der Festgenommene aus Pakistan oder Afghanistan stamme und im Februar als Flüchtling nach Deutschland gekommen sei.

Mittlerweile hat die Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sprach am Dienstagmorgen erstmals von einem vermutlich terroristischen Anschlag. Zunächst hatten die Beamten weder einen Unfall noch einen Anschlag ausgeschlossen.

Dass ein Lkw möglicherweise für ein Attentat verwendet wurde, weckt Erinnerungen an den Anschlag von Nizza im Sommer dieses Jahres. Am 14. Juli hatte der Attentäter Mohamed Bouhlel auf diese Weise 86 Menschen getötet.

Das sagen Twitter-Nutzer zum mutmaßlichen Anschlag von Berlin:


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