Wenn „Nafri“ das größte Problem ist

Nach den massenhaften Sex-Attacken bei den vergangenen Silvester-Feierlichkeiten in Köln und anderswo war das nationale und internationale Entsetzen groß. So etwas durfte sich nicht wiederholen. Da die Täter damals vornehmlich aus dem nordafrikanischen Raum stammten, fasste die Polizei vor allem diese Gruppe ins Auge – und bezeichnete sie als „Nafris“. Das passte Grünen-Chefin Simone Peter aber überhaupt nicht – sie entlarvte sich als weltfremd.

Damit sich die Sex-Mob-Attacken heuer nicht wiederholen, rüstete die Polizei personell massiv auf, griff frühzeitig ein, Silvester 2016 wurde eine Hochsicherheits-Veranstaltung. Doch statt froh zu sein, dass sich die Vorfälle nicht wiederholt haben, regte sich Grünen-Chefin Simone Peter über das von der Polizei verwendete Wort „Nafris“ auf. Ein Wort übrigens, welches Kölns Polizeipräsident Jürgen Mathies mittlerweile bedauert.

Peter sollte der Polizei dankbar sein

Dankbar sollte Peter sein, dass eine Fortsetzung des Silvester-GAUs vom letzten Jahr weitestgehend ausgeblieben ist. Dass zig Frauen erneute sexuelle Demütigungen bis hin zur Vergewaltigung erspart geblieben sind. Besorgt sollte Peter darüber sein, dass Feiernde zu Silvester mittlerweile ohne massives Sicherheitsaufgebot offenbar nicht mehr geschützt werden können. Nachdenklich sollte sie stimmen, dass sich erneut massenhaft Nordafrikaner am Kölner Dom verabredet haben. Dort, wo es im vergangenen Jahr zu zahlreichen sexuellen Attacken gekommen war.

Aber stattdessen regt sie sich über das Wort „Nafri“ auf und wirft der Polizei Rassismus vor, habe diese doch sogenanntes racial profiling betrieben – also aufgrund der Ethnie selektiert. Da muss die Frage erlaubt sein, in was für einer Welt Simone Peter überhaupt lebt? Tröstlich, dass Grüne, wie Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt oder Tübingens OB Boris Palmer, diese Anschuldigungen ihrer Parteikollegin zurückgewiesen haben und der Polizei beigesprungen sind.

Dieses weltfremde Peter-Theater hinterlässt mich sprachlos. Entsprechend kommentiere ich es denn auch am besten mit einem Meme:

Nicht nur mich, auch zahlreiche andere Menschen hat die völlig unangebrachte Attacke von Simone Peter wütend und fassungslos gemacht. Auch in den sozialen Netzwerken wird darum heiß debattiert. Etwa auf Twitter:


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